In welchem Business sind wir eigentlich?

Die Antwort auf diese Frage ist der grösste Schritt in Richtung des Story-Themas. Story ist immer Thema und dieses Thema gilt für das gesamte Unternehmen. Aber ist nicht sowieso klar, in welchem Business ein Unternehmen zuhause ist?


Ein interessantes Beispiel ist die New York Times. Im Zuge der mehrheitlich wegen Donald Trump lancierten Diskussion um Fake-News hat sich das Unternehmen überlegt, wie die Story aussieht, die zur Positionierung passt. Das Resultat: Sie sind im Wahrheits-Business und nicht im News-Business oder Zeitungs-Business.


Warum ist dieser Schritt essenziell? Nur so findet man das einzigartige und griffige Story-Thema - und auch die antagonistische Kraft. Für die New York Times ist die antagonistische Kraft nicht die Konkurrenz, sondern es ist das: «Menschen wollen nicht belogen werden.»


Somit ist die Basis für Story-World, die wir mit unseren Kunden teilen können, gelegt. Plötzlich ist eine Physiotherapie-Gruppe nicht mehr im Physiotherapie-Business, sondern im Business des Selbstbewusstseins, weil Patientinnen und Patienten nach der Behandlung wieder Dinge tun können, die sie vorher nicht mehr tun konnten.


Das richtige Thema konzentriert sich auf die innere Kraft eines Unternehmens. Diese innere Kraft zeigt das Potenzial auf, weshalb ein Unternehmen es verdient hat, geliebt zu werden und warum es einzigartig ist.


In unseren Story-Finding-Workshops gehen wir tief in die Materie und filtern in einem ersten Schritt heraus, in welchem Business unsere Kunden arbeiten.



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